Eva Seigerschmidt

Praktische Informationen  –  KOGNITIVE VERHALTENSTHERAPIE

Was ist das?
Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine Weiterentwicklung aus der klassischen Verhaltenstherapie, welche 
auch (unbewusste) Gedanken und Gefühle in ihre Therapie mit einbezieht.

Neuere Ansätze wie Acceptance- Commitment- Therapie (ACT) und Schematherapie integrieren Erkentnisse aus der tiefenpsycholgischen Therapie und arbeiten mit achtsamkeitsbasierten Verfahren.  Sie ergänzen herkömmliche kognitive Verfahren.

Die kognitive Verhaltenstherapie ist eine der am besten erforschten Therapieformen auf der ganzen Welt. Sie ist nachweisbar wirksam und zeichnet sich aus durch

  • ein strukturiertes Vorgehen,
  • eine aktive Haltung der Therapeutin
  • Transparenz (der Patient wird über alle Schritte informiert und soll selbst mitentscheiden).
  • Die aktive Mitarbeit des Patienten/ der Patientin.
  • Das Ziel der Selbständigkeit/ Unabhängigkeit von professioneller Hilfe („Selbstmanagement- Ansatz“).

Die Therapie beinhaltet Gespräche, aber auch Übungen, das Ausprobieren neuer Verhaltensweisen in „Verhaltensexperimenten“, sowie Arbeit mit Büchern und Arbeitsblättern.

 

Bild von Elke Groebler | www.elke-groebler.de